Kategorie: News

FASTENESSEN am 03. April 2022

 

Nachdem wir im vergangenen Jahr auf eine Alternative ausweichen mussten, wollen wir in diesem Jahr wieder zu unserem traditionellen Fastenessen im Gemeindezentrum St. Paulus zusammenkommen. Dieses reiht sich in die Veranstaltungen der sogenannten ,,Winteressen‘‘ der Wohnsitzlosenhilfe ein. Wie in guten alten Zeiten gibt es nach dem Gottesdienst gegen 12 Uhr Maultaschen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat. Jeder ist herzlich willkommen – Getränke und Essen gibt es auf Spendenbasis: Jeder gibt das, was er will und kann (Spendenkörbchen stehen aus)! Der überschüssige Erlös wird an die Caritas gespendet.

Um die Veranstaltung so sicher wie möglich zu gestalten, werden wir in diesem Jahr am Platz bedienen, außerdem herrscht auf den innerräumlichen Wegen Maskenpflicht. Ob die Veranstaltung einer ,,G-Regelung‘‘ unterliegt, wird von den dann aktuell gültigen Verordnungen abhängen. Bitte informieren Sie sich vorher nochmals auf unserer Homepage oder vor Ort im Schaukasten.

Für alle, die nicht in Präsenz teilnehmen wollen oder können, bieten wir eine ,,Essen to go‘‘-Möglichkeit an.

Darüber hinaus würden wir uns sehr über die ein oder andere Kuchenspende freuen. Gerne können Sie diese entweder am Samstag, 02.04. zwischen 15 und 18 Uhr, oder am Sonntag, 03.04. bis 11 Uhr im Gemeindezentrum abgeben. Solch eine Veran-staltung lässt sich nur mit tatkräftigen Anpackern stemmen. Daher sind wir aktuell noch auf der Suche nach Helfern (z.B. bei der Essensausgabe oder beim Spülen). Sollten Sie Ihre Unterstützung anbieten können, würden wir uns über eine kurze Nachricht freuen: julia.senz@gmx.net.

Herzlichen Dank bereits jetzt allen Mitwirkenden und Helfern – wir freuen uns auf einen gemütlichen Mittag mit vielerlei Begegnungen!

Das Festkoordinations-Team St. Paulus

Jugendgottesdienst – Jugend St. Paulus

Liebe Jugendliche,

die Jugend St. Paulus lädt Euch zu einem Jugendgottesdienst am Samstag den 05.03.2022 nach St. Paulus ein. Los geht’s ab 18.30 Uhr.
Wir wollen in diesem Gottesdienst nochmal einen Blick auf die Geschehnisse der vergangenen Monate in der Katholischen Kirche werfen. Insbesondere auf die Aktion „Out in Church“ und einer tiefergehenden Betrachtung von Sexualität und Identität in unserer Kirche.

Wer nicht live dabei sein kann, darf gerne bei unserer Onlineübertragung dabei sein.

Außerdem gibt es für Jugendliche ab 14 Jahren direkt danach eine Disco in den Jugendräumen. Es lohnt sich also gleich doppelt 😉

JUGEND-DISCO – Jugend St. Paulus

Liebe Jugendliche,

die Jugend St. Paulus lädt Euch zu einer Disco am 05.03.2022 in die Jugendräume ein. Ihr könnt feiern, tanzen und die anderen besser kennen lernen. Wenn ihr 14 Jahre oder älter seid kommt vorbei und amüsiert euch.
Für Getränke ist gesorgt, gerne könnt ihr einen Snack für das Buffet mitbringen.

Folgende Regeln sind aktuell einzuhalten:

Maskenpflicht 
* Es gilt 3G+ (Heißt: Wir testen uns und euch alle Vorort. Ihr müsst also keinen Test mitbringen und auch nicht extra zu einem Testzentrum)
* Außerdem viel Spaß mitbringen *-*

Ü60-Wanderung am 23. Februar

Ü60-Wanderung am 23. Februar

Der Kirchengemeinderat St.Paulus möchte die Angebote für Gemeindemitglieder ab 60 Jahren wieder aktivieren und dies in vielfältiger Art und Weise tun. Damit wir trotz Corona-Lage sicher starten können, wollen wir mit einerAktivität an der frischen Luft beginnen.

Zu unserer „Grüß-Gott-Weg“-Wanderung laden wir Euch deshalb herzlich ein.

Wann: 23.02.2022, 10:00 –15:00 Uhr

Start / Ziel: Wegstrecke: St.Paulus ca. 10 km St.Paulus –Neckarweihingen/Lecht –„Grüß-Gott-Weg“ –Richtung Poppenweiler –Rast imWengert –Staustufe Poppenweiler –Zwischen Loch-und Fischerwäldle zurück nach Oßweil –St.Paulus

Bitte mitbringen: Gute Laune und Lust auf Natur, außerdem 3G-Nachweis, Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Regenschirm, Kopfbedeckung, Rucksack mit Vesper und Getränk zum Eigenbedarf, Sitzunterlagen.

Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, einfach rechtzeitig da sein. Es gelten die 3G-Regeln.

Bei Fragen Tel. 07141 / 55832 anrufen. Wir freuen uns auf Euch.

Euer KGR Ü-60 Team Kath. Kirchengemeinde St.Paulus, Beethovenstr.70, 71640 Ludwigsburg

<strong>Bücherbasar in St. Paulus</strong>

Bücherbasar in St. Paulus

St. Paulus bietet für alle Leseratten wieder einen Bücherbasar am Wochenende 26./27. März an. Der Basar ist am Samstag, 26.3. von 16 bis 18.30 Uhr geöffnet und am Sonntag, 27.3. von 12 bis 15 Uhr. Zum Verkauf stehen Bücher aus allen Sparten an. 

Für den Basar nehmen wir auch noch Bücher an. Wer Bücher (keine Schäden, auch mit Widmung) abzugeben hat, kann diese entweder im Gemeindezentrum neben dem Bücherregal ablegen oder sich bei Siegbert Kaiser melden: 07141/862341 bzw. sigin@t-online.de

<strong>„Das kirchliche Arbeitsrecht muss geändert werden“</strong><strong><br>Großes Interesse an Themenabend im Katholischen Dekanat zur Initiative #outinchurch –<br>und bereits über 100.000 Unterschriften der Kampagnen-Petition</strong>

„Das kirchliche Arbeitsrecht muss geändert werden“
Großes Interesse an Themenabend im Katholischen Dekanat zur Initiative #outinchurch –
und bereits über 100.000 Unterschriften der Kampagnen-Petition

Ludwigsburg/ „Das kirchliche Arbeitsrecht muss geändert werden. Es kann nicht sein, dass Menschen in Angst leben und berufliche Nachteile oder gar eine Kündigung befürchten müssen, wenn sie eine gleichgeschlechtliche Ehe eingehen.“ Mit klaren Worten bezieht Dekan Alexander König gegenüber den mehr als 60 Teilnehmenden des Abends Position. Anlass für die Veranstaltung des Katholischen Dekanats Ludwigsburgs am 9. Februar war die Initiative #outinchurch und die ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ über queere Menschen in der katholischen Kirche. Stefan Spitznagel, Pfarrer in Marbach, ist Teil der Initiative. Er eröffnete die Veranstaltung und berichtete von den Anfängen der Kampagne und dem Ziel: „Wir sind Kirche. Wir wollen Kirche bleiben. Es geht nicht um einen Apparat oder Strukturen, sondern wir sind Menschen, die communio leben.“ Er sprach dankbar von der bemerkenswert großen Welle an Solidarität, die er und die Initiatoren seit der Veröffentlichung erfahren hätten.

Spitznagel erzählte von der elf-monatigen Vorbereitungszeit der Kampagne und dem Zustandekommen der ARD Kooperation. Neben der TV-Dokumentation gibt es die Homepage www.outinchurch.de und eine Petition www.outinchurch.de/unterstuetzen/. Im Mai erscheint zudem ein Buch und auch auf dem Katholikentag Ende Mai werden Vertreter von #outinchurch dabei sein. Es gehe darum, queeren Menschen in der katholischen Kirche zu ermöglichen, ihren Glauben zu leben. Und er betonte, wie wichtig der Untertitel der Kampagne ´für eine Kirche ohne Angst´ sei. Dekan König griff diesen Satz auf und sagte: „Wir brauchen in der Kirche eine positive Haltung zu verschiedenen Lebensformen und damit zu den verschiedenen sexuellen Orientierungen.“ Diese positive Sicht der verschiedenen Lebensformen gäbe es in einzelnen kirchlichen Kreisen schon lange, sei aber vom Vatikan nie so anerkannt worden. König merkte an, vieles sei im Moment im Umbruch, in der Gesellschaft insgesamt und in der katholischen Kirche im Besonderen. Es seien viele Themen, die gerade alle gleichzeitig zu einer großen Unzufriedenheit führen – damit aber auch eine Chance mit sich brächten. Der Synodale Weg bringe hier die Möglichkeit, Dinge tatsächlich anzusprechen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, so König.
Siegbert Kaiser, Vorsitzender des Dekanatsrats Ludwigsburg, sprach seine Hochachtung aus vor den Menschen, die sich mit der Sexualmoral angelegt haben und wies auf die Mut machende Wirkung hin, Kirche tatsächlich zu verändern.

Durch den Abend via Zoom führte Birgitta Negwer, Dekanatsreferentin. Sie sprach die gelungene Solidarität unter den Akteuren von #outinchurch an und lobte: „Durch die Solidarisierung gaben und geben sich die Beteiligten gegenseitig Schutz – und das ist total klug.“ Alle Anwesenden des Themenabends teilten das Lob für den aufgebrachten Mut und zeigten sich dankbar für die Möglichkeit des Austausches. Aus dem Teilnehmerkreis waren Fragen nach Unterstützung der Initiative und Möglichkeiten der Solidarisierung zu hören. Stefan Spitznagel wies hier auf die vorliegende Petition hin, die das Arbeitsrecht und den Umgang mit der kirchlichen Sexualmoral in den Mittelpunkt stellt. Bisher seien über 107.000 Unterschriften eingegangen und sie sei in 13 Sprachen übersetzt worden. Hier dürfe gerne noch weiter für das Unterzeichnen geworben werden. Ziel sei es, diese am ersten Tag der Bischofskonferenz den Bischöfen zu übergeben.
Weitere Ideen aus dem Plenum wurden sowohl in Kleingruppen diskutiert und auch per Chat geteilt: Diese reichten von ´die Regenbogenfahne wieder sichtbar zeigen´, die Aufklärung über Begrifflichkeiten von queer weiter voranzubringen, bis zu Segnungsgottesdiensten für alle Paare am Valentinstag. Alexander König betonte die Wichtigkeit der Anpassung des kirchlichen Arbeitsrechts. Spitznagel unterstrich dabei: „Nur so ist es möglich, dass keine weiteren Deals oder stillschweigende Duldung geschehen, sondern eine echte Annahme und Veränderung der Situation für alle“, so Stefan Spitznagel.

Für die Zukunft wünschte sich Spitznagel so auch eine Auseinandersetzung der Kirchengemeinderäte etwa zum eigenen Umgang mit der Thematik, dort wo sie selbst Arbeitgeber sind, beispielsweise in Kindergärten.
Der Abend signalisierte neben der Solidarität mit den Akteuren der Initiative auch Bereitschaft, über den Tellerrand zu sehen und die weltweite Vernetzung in den Blick zu nehmen, um Menschen bilateral zu unterstützen, die sich für die Thematik engagieren und dabei oft harte Restriktionen und Menschenrechtsverletzungen in Kauf nehmen müssen.

Statement Siegbert Kaiser

Meine Hochachtung für die Menschen, die sich in der Aktion „outinchurch“ geoutet und den Konflikt mit der geltenden katholischen Morallehre sowie dem kirchlichen Arbeitsrecht offen gelegt haben. Und auch der Zeitpunkt – direkt vor der Tagung des Synodalen Weges – hätte nicht besser gewählt sein können. Ich bin mir sicher, ohne dieses Outing wären die Beschlüsse in Frankfurt nicht so eindeutig ausgefallen.

Kardinal Wölki hat seinerzeit über den Synodalen Weg gesagt, es sei eine Versammlung von Protestierern und Reformern. Und ich gebe ihm ausnahmsweise Recht: Wir, die Basis unserer Kirche, protestieren gegen die überkommene Haltung der Kirchenführung und fordern Reformen. Schon lange gehen gelebte Realität in unserer Kirche und Anspruch und Lehre des Vatikans diametral auseinander. Es gilt, endlich die Lebensverhältnisse des Einzelnen, die kirchliche Lehre und insbesondere das kirchliche Arbeitsrecht in Einklang zu bringen. Dazu haben die Initiatoren der Aktion „outinchurch“ einen wichtigen Beitrag geleistet.

Vieles von dem, was derzeit scheinbar auf die Kirche und die Gläubigen einstürzt, wird schon seit Jahrzehnten in der Kirche diskutiert. Für einiges gab es auch schon vor 60 Jahren auf dem Konzil Beschlüsse. Leider wurde die Diskussion im Laufe der Zeit von den konservativen Kräften unserer Kirche wieder eingestellt und wurden die Beschlüsse nie umgesetzt. Immer noch gibt es starke Kräfte, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen.

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